2007'01.18 (Thu) 23:03

今日は大学の授業がもともと入っていない日。いつもなら病欠の同僚の補欠狙いで研修所に行く所だが、昨日から今日にかけての10時間に及ぶベルリン電車往復の疲れと、昨日深夜からの雨に加え、今日は朝から風が強いようで、自宅で待機の上、下準備等。久しぶりに自宅で昼ご飯にありつけたし、久しぶりに昼寝も出来た。朝9時には家を出、18時以降に帰宅生活からすると嘘のよう。
夕方になってインターネットを開くと、今般の嵐は結構大事(おおごと)らしい。
或る大学の同僚は所用で隣町のバーデン・バーデン(温泉地)にいたが、帰ろうとしてバスで駅に向かったら電車が運転を中止しており、彼と同じ様に駅で足止めを喰らった夫婦と仕方なくタクシーに乗り合いして帰ってきた、と先ほど電話があった。
以下参考までにdpaのインターネット記事全文(ページ下の「続きを読む」をクリック、独文)をコピーするが、ものすごくかい摘んで書くと…
【以下抜粋】
ハリケーン「キリル」により、最低でもヨーロッパでは19人の死者…遮断された(Kein)鉄道交通機関
Mindestens 19 Tote durch Orkan «Kyrill» - Kein Bahnverkehr
Tote, Millionenschäden und Verkehrschaos:
死者、未曾有の損害、そして交通混乱
einer der schwersten Stürme der vergangenen 20 Jahre über Deutschland und Europa
ドイツとヨーロッパの過去20年間の中で最も強い(schwersten)嵐
Mindestens 19 Menschen - davon sechs in Deutschland - starben bei dem verheerenden Sturm, der Geschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern erreichte.
19人、うちドイツでは6人がこの荒れた嵐において死亡。風速はおおよそ200km/hに達した。
Zehntausende Reisende saßen fest, weil die Deutsche Bahn am Abend bundesweit den Verkehr einstellte.
10000人もの旅行者が待機、ドイツ鉄道(株)は夕方、ドイツ全土における鉄道営業を取り止めた。
Alle Züge wurden in die Bahnhöfe gefahren.
全ての列車は駅に行った。
«Das hatten wir noch nie in Deutschland», sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn.
「これは我々がいまだかつて体験した事が無い」と鉄道のシェフであるHartmut Mehdornは語った。
Ein Mann starb in Baden-Württemberg, als er mit dem Auto auf einen umgestürzten Baum fuhr.
In Nordrhein-Westfalen wurde eine Frau in ihrem Wagen von einem Baum erschlagen.
バーデン=ヴュルテンベルク州の一人の男性も死んだ、彼が車で倒れた木の上を走っていた時。
ノルトライン=ヴェストファーレン州では一人の女性が車の中で木によって打ち殺された(圧死した)。
Sieben Menschenleben löschte «Kyrill» (altgriechisch: «Der Herr») in Großbritannien aus: Unter den Toten sind ein zweijähriges Kind und der Direktor des Internationalen Flughafens von Birmingham.
イギリスでは「キリル」(昔のギリシャ語で「男」の意)が7人の命を消した(殺した):死者の中には2歳の子供やバーミンガム国際空港長がいた。
Drei Menschen starben in den Niederlanden und zwei in Frankreich durch den Sturm.
オランダでは3人、フランスでは2人が嵐を通じて死亡した。
In der belgischen Provinz Lüttich wurde ein Autofahrer beim Aussteigen aus seinem Wagen von einem umfallenden Baum erschlagen.
ベルギーのリネージュ州では一人の運転者が降車時に倒れてきた木に打たれた。
Die Deutsche Bahn versorgte die gestrandeten Reisenden in den Bahnhöfen.
ドイツ鉄道は旅行続行不可能の旅客たちを世話している。
Die Empfangsgebäude sollten in der Nacht bundesweit geöffnet bleiben.
受付では夜中、ドイツ全土において開かれている。
An die Menschen würden Tee und Decken verteilt,
旅客たちにお茶と毛布が分け与えられている。
Außerdem würden Notunterkünfte geöffnet und Hotelzimmer zur Verfügung gestellt. Die Bahn helfe auch bei der Suche nach nahe gelegenen Hotels.
その上、緊急の(旅行不可能で足止めを余儀なくされた)宿泊客はホテルの部屋を世話された。ドイツ鉄道は近隣のホテルを探す際も助けている。
In Schleswig-Holstein prallte ein Intercity gegen einen Baum, verletzt wurde niemand.
シュレースヴィッヒ=ホルシュタイン州では、Intercity(ドイツ鉄道の特急)が木と衝突したが、誰も受傷者は無かった。
Den Flugverkehr in Europas wirbelte «Kyrill» ebenfalls durcheinander.
飛行機等の空の交通機関を「キリル」は巻き添えにし、同じように混乱した。
Die Gesellschaften strichen hunderte Verbindungen,
各航空会社は幾百もの便を欠航した。
Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden bis zum frühen Abend 178 Flüge gestrichen.
ドイツ最大の空港、フランクフルト国際空港では夕方の早い段階で178便を欠航した。
In Deutschland wurden die Fährverbindungen auf Nord- und Ostsee sowie dem Bodensee zeitweise eingestellt.
ドイツでは北海やバルト海、同じようにボーデン湖周辺の交通が一時的に遮断されている。....
ちなみにこの記事を書いている最中に更新されたニュースでは死者が27人に増えている。
急いで訳し、書きました。誤訳等ありましたら、「コメント欄」でお知らせ下さい。
【追加】1/19, 6:00
欧州各地で暴風雨、英・独など6か国で27人死亡
【ロンドン=中村宏之】欧州各地で18日、暴風雨による被害が広がり、AP通信などによると、少なくとも27人が死亡した。
ロンドンで2歳の男児が崩れた壁の下敷きになって死亡するなど、英国での悪天候による犠牲者は18日夜までに10人に上った。地下鉄や郊外に向かう電車が遅れたり、落下物によって駅が閉鎖されるなど通勤通学の足にも影響が出た。このほか、航空便の欠航も相次いだ。
英気象庁の発表によると、強風の影響は広範囲におよんだ。
英国以外でも、ドイツで7人、オランダで4人、チェコで3人、ベルギーで2人、フランスで1人が犠牲になった。
(2007年1月19日11時33分 読売新聞)
低気圧キリルがドイツ中で荒れ狂う(ドイチェ・ヴェッレ)
冬の嵐としては過去最大級の大型低気圧キリルが、ドイツ中で吹き荒れている。ドイツ全土に暴風雨警報が発令されている。最新の報道では、激しい雨を伴った風で、少なくとも3人が亡くなり、うち1人は幼児である。多くの人々が負傷している。ドイツ鉄道は列車の運行を中止した。倒れた樹木が車両の交通を妨げている。フランクフルト空港では100便以上が欠航となった。最大風速が時速200キロの低気圧の前線は、木曜日深夜から金曜日未明にかけて通過する予定である。一方、ドイツの西側の隣国にも、キリルは甚大な被害を与えた。英国だけで少なくとも7人が死亡している。
※最新の情報では、ドイツで7人が死亡しました。内訳は、ミュンヘン北部とアウグスブルク郡部で外れたドアに当たって2人が死亡、ハイデルベルク近郊とリップシュタット、ヒルデスハイムで倒木により車を運転していた3人が死亡、クレフェルト近郊で消防士1人が死亡、ザクセンアンハルトで屋根の瓦礫に当たり1人が死亡、です。
ベルリンの新中央駅では(2tもの)鉄柱が外れて落ち、倒壊の恐れがあるそうです(その為、閉鎖されている)。
Am neuen Berliner Hauptbahnhof rissen Böen ein zwei Tonnen schweres Stahlteil aus der Glasfassade. Der Bahnhof ist weiträumig abgesperrt.
鉄道のダイヤなどは金曜日も大幅に乱れそうです。ドイツ在住の方はくれぐれもご注意下さい。
ドイツの犠牲者の数はその後、少なくとも10人となりました。
(2007年01月19日、今日のドイツ・ニュース)
【More】
Mindestens 19 Tote durch Orkan «Kyrill» - Kein Bahnverkehr
Donnerstag 18. Januar 2007, 22:04 Uhr
Hamburg (dpa) - Tote, Millionenschäden und Verkehrschaos: Mit dem Orkantief «Kyrill» ist am Donnerstag einer der schwersten Stürme der vergangenen 20 Jahre über Deutschland und Europa hinweggefegt. Mindestens 19 Menschen - davon sechs in Deutschland - starben bei dem verheerenden Sturm, der Geschwindigkeiten von rund 200 Stundenkilometern erreichte.
Zehntausende Reisende saßen fest, weil die Deutsche Bahn am Abend bundesweit den Verkehr einstellte. Alle Züge wurden in die Bahnhöfe gefahren. «Das hatten wir noch nie in Deutschland», sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn. Auch in Großbritannien,
den Niederlanden, Frankreich und anderen Ländern hinterließ «Kyrill» eine Schneise der Verwüstung.
Vor den Augen seiner Eltern wurde ein 18 Monate altes Mädchen in Bayern von einer Terrassentür erschlagen. Ebenfalls in Bayern wurde ein 73-Jähriger von einem Scheunentor erdrückt, das eine Böe aus den Angeln gehoben hatte. Ein Mann starb in Baden-Württemberg, als er mit dem Auto auf einen umgestürzten Baum fuhr. In Nordrhein-Westfalen wurde eine Frau in ihrem Wagen von einem Baum erschlagen.
Ein Feuerwehrmann wurde bei einem Einsatz nahe Krefeld von einem entwurzelten Baum tödlich getroffen. In Sachsen-Anhalt kam ein Mann ums Leben, als in einer Gaststätte eine Wand auf ihn stürzte. Wie durch ein Wunder überlebte ein Bauarbeiter, der in Berlin auf einem Gerüst von einer Böe erfasst worden und zehn Meter in die Tiefe gerissen worden war. In der deutschen Hauptstadt, wo ab 22 Uhr mit der Sturmspitze gerechnet wurde, rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus.
Sieben Menschenleben löschte «Kyrill» (altgriechisch: «Der Herr») in Großbritannien aus: Unter den Toten sind ein zweijähriges Kind und der Direktor des Internationalen Flughafens von Birmingham. Drei Menschen starben in den Niederlanden und zwei in Frankreich durch den Sturm. In der belgischen Provinz Lüttich wurde ein Autofahrer beim Aussteigen aus seinem Wagen von einem umfallenden Baum erschlagen.
Die Deutsche Bahn versorgte die gestrandeten Reisenden in den Bahnhöfen. Die Empfangsgebäude sollten in der Nacht bundesweit geöffnet bleiben. An die Menschen würden Tee und Decken verteilt, teilte das Unternehmen mit. Außerdem würden Notunterkünfte geöffnet und Hotelzimmer zur Verfügung gestellt. Die Bahn helfe auch bei der Suche nach nahe gelegenen Hotels. Nach Unternehmensangaben wird der Bahnverkehr voraussichtlich auch am Freitag noch beeinträchtigt sein. Gewöhnlich fahren mit der Bahn täglich rund 4,5 Millionen Menschen. In Schleswig-Holstein prallte ein Intercity gegen einen Baum, verletzt wurde niemand.
Den Flugverkehr in Europas wirbelte «Kyrill» ebenfalls durcheinander. Die Gesellschaften strichen hunderte Verbindungen, manche Maschinen hoben erst mit stundenlanger Verspätung ab. Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt wurden bis zum frühen Abend 178 Flüge gestrichen. Chaos auch im Schiffsverkehr: Im Ärmelkanal spielten sich dramatische Szenen ab, als der Container-Frachter «MS Napoli» wegen eines Motorschadens vor Cornwall in Seenot geriet. Trotz meterhoher Wellen und heftiger Windböen eilten Helfer in Booten und Hubschraubern herbei und retteten alle 26 Besatzungsmitglieder.
In Deutschland wurden die Fährverbindungen auf Nord- und Ostsee sowie dem Bodensee zeitweise eingestellt. Auf den Inseln und an den Küsten bereiteten sich die Menschen auf eine schwere Sturmflut vor, indem sie Sandsäcke füllten und lose Gegenstände festzurrten. Auf Sylt und Helgoland wurden nach den schweren Küstenschäden der vergangenen Monate weitere Dünenabbrüche befürchtet. Zunächst entwickelte sich «Kyrill» im Nordwesten allerdings schwächer als prognostiziert. «Wir sehen der Nacht gelassen entgegen», sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in Cuxhaven.
«Kyrill» ließ vielerorts den Strom ausfallen; in Magdeburg kam fast das ganze öffentliche Leben zum Erliegen. Katastrophal war die Lage im Harz. Überall waren Bäume umgeknickt. Auf dem Brocken wurden Windgeschwindigkeiten von rund 200 Kilometern pro Stunde erreicht. «Der Harz ist praktisch nicht mehr passierbar», sagte ein Polizeisprecher.
Vielerorts wurden windanfällige Straßenabschnitte und Brücken gesperrt, dennoch warf der Sturm mehrere Lastwagen um. Etliche Schulen, Kindergärten und Behörden schickten schon am Vormittag Kinder und Mitarbeiter nach Hause. In Osnabrück zerstörte der Orkan das Zelt des derzeit in der niedersächsischen Stadt gastierenden Russischen Staatszirkus'.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Regionen in mehr als der Hälfte der Bundesländer eine «extreme Unwetterwarnung» ausgegeben. Der Begriff bezeichnet die höchste mögliche Warnstufe. «Wir befinden uns in einer Größenordnung der Stürme "Lothar" und "Anatol"», sagte Sprecher Uwe Kirsche. Bei diesen Stürmen waren 1999 in Europa viele Menschen ums Leben gekommen.
Bis in die Nacht hinein bestünden diesmal außerordentliche Gefahren beim Aufenthalt im Freien, hieß es vom DWD, der den Höhepunkt des Orkans erst gegen Mitternacht erwartete. Durch den Dauerregen müsse auch mit überschwemmten Straßen und Erdrutschen gerechnet werden. In einigen Orten wurden Gullys vom Wasser aus der Verankerung gedrückt.
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